geschrieben von Matthias Arndt

Blau Weiss in Lübeck

 

Es war mal wieder soweit : es war ein recht warmer Sommertag (teilweise schon zu warm) und das Lübecker Volksfestkomitee hatte zum alljährlichen Festumzug geladen.

Wie fast schon jedes Jahr sind wir der Einladung gefolgt. Diesmal aber mit Zähneknirschen und nur unter Protest. Denn - es stand das Achtelfinale bei der Fussball-WM in Südafrika für die deutsche Mannschaft an....

Warum war Deutschland auch Gruppenerster geworden ??? Wären sie doch bloss zweiter geworden, dann wären alle wieder rechtzeitig zum Spiel zu Hause gewesen.

Aber Hätte, Wenn und Aber halfen alles nichts. Wenn wir nicht eine Konventionalstrafe zahlen wollten, mussten wir dort auftreten. Bis auf einen hartgesottenen Fan kamen dann auch alle zum Auftritt, die zugesagt hatten.

Die Autos wurden wie jedes Jahr wieder vom Startpunkt in der Hüxtertoralle zum Endpunkt an der Sandbergbrücke gefahren. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an Heiko Bluhms Vater, der - man darf es hier fast gar nicht erwähnen - in einer abenteuerlichen Fahrt die 5 Autofahrer wieder zum Startpunkt brachte, wo die anderen Spieler und Spielerinnen sich schon ausgiebig über das Picknick hergemacht hatten. Tja - manchmal hat es auch Nachteile, ein Autofahrer zu sein.....

Als Startnummer 74 von an die 100 Darstellern dauerte es etwa bis 45 Minuten nach Start der ersten Wagen, bis auch bei uns der Fuß sich in Richtung Ziel bewegte. Häufig spielten wir schon das ein oder andere Lied bevor wir auf die ersten Zuschauer trafen, die auch diesmal wieder in raffgieriger Manier alles von den Straßen holten, was geflogen kam. Sogar unser mitgebrachtes Trinken für unsere Spieler und Spielerinnen, welches wir in unserem Bollerwagen hinter uns herzogen, mussten wir oftmals sogar verteidigen.... Nur gut, dass der Freund einer Spielerin mit war und den Bollerwagen zog - und erfolgreich die Getränke im Bollerwagen behielt !

Nach etwa 5,5 km, etlichen Schlucken Trinken, Gemüsestueckchen und natürlich auch Liedern war das Ziel erreicht. Es war etwa 16:15 Uhr und es erstaunte uns doch, das noch so viele Zuschauer am Straßenrand standen und nicht zum Spiel der Deutschen ins Haus vor den Fernseher gegangen waren.

Schnell wurde im Wagen unseres Vorsitzenden ein kleiner Fernseher angemacht. Gerade eben war das erste Tor für Deutschland gefallen. Ich für meinen Teil bin dann schnell losgefahren, um wenigstens noch die letzten Minuten zu Hause sehen zu können. Kurze Zeit später fiel schon das 2:0 Doch das Spiel sollte noch spannender werden und es ist echt erstaunlich, dass ich bei DEM Spiel nicht von der Straße abgekommen bin.

Fazit des Tages : Es war ein rundum gelungener Tag, der mit einem grandiosen Sieg endete. Schade nur, dass wir beim nächsten Spiel schon wieder einen Auftritt haben.....

Fotos von dem Umzug gibts sicher in Kürze auf der Webseite des Lübecker Volksfestkomitees : HIER

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